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061_Meine Kündigungsgeschichte nach fast 8 Jahren Daimler-Konzern

Ines Banghard • 5. April 2025

061_Meine Kündigungsgeschichte nach fast 8 Jahren Daimler-Konzern

Hallo und herzlich Willkommen,

 

„Waaas? So einen Job kündigt man doch nicht?! Und dann willst du noch einen Kredit aufnehmen und dich quasi „rauskaufen“ – hast du denn einen Vollknall?!“ So haben die meisten reagiert, als ich gesagt habe, dass ich nach fast 8 Jahren den Daimler-Konzern bzw. die Mercedes-Benz AG verlasse, um all-in in mein Heart- & Soulbusiness zu gehen…

 

Aber von vorne…wie kam es überhaupt zur Kündigung vor 3 Jahren? Darum geht es genau heute in diesem Blogbeitrag. Meine Geschichte auch in Bezug zu diesem Lebensabschnitt im Detail.

Eins vorweg:

Ich erzähle keine(!) Internas. Ich erzähle nur das, was damals auch in der Presse zu lesen war!

Gleichzeitig in meine inneren Prozesse und Gefühle nehme ich euch natürlich mit.

Und auch wichtig für mich zum Anfang: Es war nie ein Weg-von der Daimler AG / Mercedes-Benz AG. Es war ein Hin-zu meinem Business.

Ich hatte da keine Probleme. Ich hätte da vermutlich bis zur Rente bleiben können.

 

Ich hab von 2014-2022 im Daimler-Konzern gearbeitet.

2019 habe ich meine Firma gegründet.

Wie, wieso, weshalb, warum? Dazu gibt es bereits Blogbeiträge. Wenn dich das im Detail interessiert, lies gern in die Beiträge 02 (Wer ist Ines Banghard?) bzw. 056 (Mein Weg - Abi, Bankausbildung, Hochschule Pforzheim (Bachelor), Steinbeis Hochschule (Master), Business-Gründung - Insights in meine Entscheidungen von damals) rein.

Hier geht es ausschließlich um meine inneren Prozesse und Steps im Außen, die mit der Kündigung zusammenhängen.

Also 2019 hab ich meine Firma gegründet und in diesem Jahr auch vier meiner acht Coaching-Ausbildungen gemacht.

Und dann war Anfang 202 und es war Lockdown.

Jetzt muss man dazu wissen, dass diese Situation für mich sehr herausfordernd war, weil ich mich kurz vor Lockdown von meinem damaligen Partner getrennt habe, mit dem ich acht Jahre zusammen war…diese Trennung war intensiv..genauso wie die gesamte Beziehung…

Also war ich frisch getrennt, wurde ins Homeoffice geschickt und dann in Kurzarbeit null..heißt ich habe nicht gearbeitet und parallel kamen die Eigentümer auf die Idee, die Hausfassade zu machen. Somit wurden logischerweise die Fenster abgeklebt..

Also saß ich frisch getrennt in einer stockdunklen Wohnung..also ohne groß Tageslicht… im Lockdown in Kurzarbeit. Das war heftig!

Mein Alkoholkonsum und mein Schoki-Konsum sind exponentiell gestiegen... das hab ich 1 Woche gemacht und gemerkt: „Ok, wenn ich so weitermache, werde ich alkoholabhängig, fett oder depressiv.

Also: Nein! So geht es nicht mehr weiter.

 

Ich dann: „Ines, jetzt ist die Chance. Der Staat bezahlt dich für Business-Aufbau, weil du bekommst hier grad ein A*** voller Geld für's Nichtstun (und zusätzlich hat ja der Daimler das Kurzarbeitergeld aufgestockt für alle)..und du könntest auch einfach nur Netflix gucken."

Ich hab also so ca. 16 Stunden am Tag gearbeitet..an mir und meinem Business..ich hab's geliebt..Montag bis Sonntag. Im Zuge dessen hab ich die Trennung natürlich 0,0 verarbeitet..wäre in dem Moment aber auch nicht gegangen, weil ich dann in ein komplettes Loch gefallen wäre...

 

Und dann war Mai…und ich bin dann wieder relativ schnell aus der Kurzarbeit 0 rausgekommen..Folglich hab ich so 2-3 Tage / Woche wieder aus dem Homeoffice gearbeitet.

Dann hab ich gemerkt: „Sch*** alle haben ein halbwegs normales Leben..ich hab kein Partner mehr und irgendwie würde ich was anderes viel lieber machen…mein Business..hmmm...

 

Und dann kam im Mai, als ich diesen schwachen Moment hatte mein Ex wieder…na ja also alles, was damit zusammenhängt, ist eine eigene Geschichte und gleichzeitig betrifft das nicht nur mich, sondern auch ihn und andere Menschen, daher gebe ich nicht mehr Details.

Ich dacht mir aber auch: „Ja, 8 Jahre einfach so wegschmeißen...es waren ja auch wundervolle Zeiten…also noch mal probiert…

 

Anyway, andere Geschichte. Um das abzukürzen: Es war dann einfach so, dass

Ende September / Anfang Oktober 2020 mein absoluter Tiefpunkt war: Mein Körper hat mir gezeigt, dass es hier nicht mehr weitergeht..also ich hatte null Energie mehr und war teilweise auch wie versteinert..

 

Mein Stiefdaddy hat mir gesagt: „Ines, du lachst nicht mehr und ich hab Angst, dass du dich vom Balkon stürzt." Ich hab gesagt: „Nein, das wird nicht passieren." Er: „Wie kannst dir so sicher sein?" Ich: „Weiß ich nicht. Ich spüre es." Dann hab ich die ganzen Kids & Teens gesehen, denen ich bis dato geholfen habe und alle, denen ich nicht helfen kann, wenn ich meinen A*** nicht hochbekomme..Und das hat mir den Mut gegeben, mich final zu trennen!

 

Parallel zu dem erneuten Versuch mit meinem Ex hatte ich im Sommer 2020 mein Abfindungsgespräch..das hatte jeder..war auch alles in der Presse nachlesbar. Zu dem Zeitpunkt war ich 31/32..heißt die Abfindung war jetzt nicht so krass hoch..Logisch, das wäre ja für das Unternehmen viel zu teuer…macht ja auch nicht wirklich Sinn.

 

Ich habe die Abfindung also nicht angenommen, weil a) die Höhe und b) ich wäre gar nicht emotional in der Lage gewesen zu gehen und zu gucken, was ich sonst so mache, weil bis zu dem Zeitpunkt hatte ich all-in Business nie auf dem Schirm...

Und naja, um ehrlich zu sein, als ich das knappe halbe Jahr nochmal mit meinem Ex zusammen war, da war ich einfach nur dankbar, die Sicherheit Daimler zu haben und einfach nur funktionieren zu müssen. Also ich war nicht krankgeschrieben in der Zeit...das nicht…ich hab es ja auch genossen, mit meinen Kollegen zusammenzuarbeiten…also ich hab weiter meinen Job gemacht und das auch bestmöglich… ich hätte nur einfach überhaupt keine Kraft gehabt, zusätzlich was zu machen…

 

By the way: In der Zeit, in der wir wieder zusammen waren, hab ich auch keine Coachings gemacht..hätte ich gar nicht verantworten / halten können..hat mich aber auch niemand angefragt in der Zeit (die Gruppencoachings, Community und Kurse gab es damals noch gar nicht).

Und dann war’s krass: Ich hab mich am 05.10.20 aus Selbstliebe zu mir final getrennt und kurz draufkamen wieder Anfragen...See the signs..und wie magic alles funktioniert.

 

Aber auch da: Für mich war nie präsent, dass ich mal im Konzern kündige. Ich dachte: „Ja gut, dann reduziere ich Stunden..also am Vormittag arbeite ich beim Daimler und am Nachmittag Business..weil die Kids & Teens sind ja eh am Vormittag in der Schule.

Und was man auch wissen muss: Für mich stand nach dieser Trennung das Thema Partnerschaft, Heiraten, eigene Kinder gar nicht mehr im Fokus...

Spoiler: Bis meine herzallerliebste Nichte auf die Welt kam…aber mehr dazu gleich…

 

Also hab ich tatsächlich erstmal nach Ostern 2021 Stunden reduziert..ich glaub das war dann zum 01.05.2021..reguläre Arbeitszeit war 35h ich bin auf 30h runter. Ich hab dann Mo-Do für Mercedes gearbeitet und freitags für mein Business...

…Und ja, zu meiner Mama hab ich mal gesagt: „Ja, also wenn das passt, kann ich mir vielleicht auch mal vorstellen, irgendwann (l) vielleicht evtl. all-in zu gehen." Aber um ehrlich zu sein, war das eher scherzhaft..

Weil ich hatte so Schiss nur bei der Stundenreduktion…vermutlich, weil meine Seele da schon wusste, was danach kommt..und mein Kopf da schon ausgerastet ist…anyway, das Risiko der Stundenreduktion war überschaubar, weil die Stundenreduktion im Rahmen der ganzen Corona-Sparmaßnahmen ein Paket war, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden...auch das war in der Presse nachlesbar…also die Reduktion war auf 3 Jahre befristet...nach 3 Jahren wäre ich wieder auf die 35 Stunden hoch..und, weil ich Stunden reduziert habe, hab ich 3 Bruttomonatsgehälter als Gratifikation bekommen…und gleichzeitig war eben genau das, die 3 Bruttomonatsgehälter bei Reduktion auf 30h Stunden auf 3 Jahre das Incentive..also der Anreiz für Mitarbeiter wie zum Beispiel mich.

 

Und dann stand da aber logischerweise ein Passus dabei…klar, der Konzern hat sich einfach abgesichert, was ja auch völlig ok und unternehmerisch sinnvoll ist..also da stand: „Wer das Unternehmen innerhalb der 3 Jahre verlässt, darf das Geld zeitanteilig zurückzahlen."

Und genau das hat meine Kündigung dann noch herausfordernder gemacht als eh schon für mich..weil, wie du es vielleicht weißt, hab ich zum 01.04.2022

gekündigt..heißt, ich hab es nicht mal ein Jahr „ausgehalten" mit der Stundenreduktion.

Und damit hat der ganze Spaß angefangen..und diese Fragen:

„Ines, wie sehr willst du es? Wie viel bist du bereit dafür zu tun? Bist du bereit, WIRKLICH all-in auf JEDER Ebene zu gehen?"

 

Also mal kurz zusammengefasst: Ich hab ein Abfindungsangebot gehabt..kam, aber für mich zu früh..daher nicht abgenommen.. also ich habe gekündigt. Plus zusätzlich durch die Stundenreduktion musste ich mich quasi auch noch aus dem Konzern „rauskaufen".

Und parallel wollte ich ja gar nie wirklich all-in gehen.

 

Wie kam es dann, dass meine Kündigung schneller ging als gedacht?

Am 01.11.21 kam meine Nichte auf die Welt. Ich hab sie, als sie 7 Tage alt war, auf dem Arm gehabt..die kleine Maus hat geschlafen und ich einfach nur geheult. Und in dem Moment war für mich klar: „Ich will doch auch irgendwann eigene Kinder.“

Und naja: Eigene Familie, Daimler und Business ist ein bisschen zu viel…also muss der Daimler gehen.

 

All das hat mir aber so große Angst und Panik gemacht..und voll viele haben mir gesagt: Ines, du hast einen Vollknall. So einen Job kündigt man nicht!" ..naja, diese Menschen haben mir ja auch nur meine Innenwelt gespiegelt.

Und weißt du, was ich gemacht hab? Ich hab dann erstmal auf mein Visionboard geschrieben:

„Ich verlasse den Daimler-Konzern und es fühlt sich an wie ein Gleiten in die warme Badewanne."

Mehr hab ich nicht gemacht.

 

Weil klar, das hat alles in mir gearbeitet..ich bin nachts teilweise schweißgebadet wach geworden und hatte Angst und Panik zu kündigen...

 

Und dann war Mitte November ein Vor-Ort Workshop bei Mercedes..ich bin in das Gebäude reingelaufen und hab gemerkt: „meine Seele will strahlen und ich hock hier im goldenen Käfig" (Anmerkung: Das war das gleiche Bild, was ich bekommen habe, wenn ich in meiner damaligen Beziehung geblieben wäre..also war für mich klar, was das bedeutet)..nach diesem Workshop bin im Office heulend auf die Toilette, weil ich erkannt habe „ja, kündigen bzw. all-in business ist mein Weg" und gleichzeitig „das kann ich nicht".

 

Dann bin ich heim und hab erstmal weiter geheult. Und dann bin ich aber an dem Tag noch nach Blaubeuren gefahren..da war ein Seminar von Christian Bischoff „Die Kunst selbstbestimmt zu leben." Das hab ich 2018 gebucht..also, so ein komplettes Paket, hießt damals „Meisterwerk Leben Uni“..weiß nicht, ob es das noch so gibt (falls ja, natürlich unbezahlte Werbung)…damals mit meinem Ex zusammen..und durch Corona hat sich das ewig gezogen, bis das letzte Seminar stattgefunden hat.

Und ich hab mir überlegt, ob ich da überhaupt hingehe, weil a) mein emotionaler Zustand nach diesem Workshop b) ich hatte 2018 schon Angst vor dem Seminar, weil ich wusste, ich muss eine Eisenstange mit meinem Hals verbiegen.. und c) ich musste da mit dem Auto hinfahren..und ja, ich hatte ja Angst vorm Autofahren..und mein Auto, was ich mir bestellt hab, um die Angst zu crashen, wurde wegen Corona ewig nicht geliefert..also hab ich mir ein Stadtmobil-Fahrzeug gebucht..also du siehst: Es hätte zig Gründe gegeben, nicht auf dieses Seminar zu fahren.

Ich hab mir dann gesagt: „Ines, ob du jetzt hier rumheulst in deiner Wohnung oder dann im Hotel-Zimmer ist auch grad egal. Du hast das Auto gebucht, du hast dir Urlaub genommen und vor ein paar Tagen für dieses Seminar ein VIP-Upgrade gebucht. Jetzt reiß dich zusammen und dann musst dich ja eh auf’s Autofahren konzentrieren…und, wenn halt wieder heulen musst, dann heulst im Hotel.“

Also ich dann gefahren.

Und nachts im Hotelzimmer kam dann meine innere Stimme, die mir zugeflüstert hat: „Ines, du nimmst einen Kredit auf." Ich in Panik, weil ich wusste, dann muss ich kündigen. Meine innere Stimme weiter: „Nein, du nimmst erstmal den Kredit auf." Ich war etwas beruhigter und dachte „Okay“.

 

Also jetzt muss man wissen, dass ich Ex-Bankerin bin..und ja, ich hatte Rücklagen..aber, ich hab halt auch super viel in Coachings, in Ausbildungen und Business investiert..und keiner im Konzern konnte mir am Anfang sagen: Muss ich das Geld brutto oder netto zurückzahlen?....also den Fall gab‘s im Konzern noch nicht wirklich..bzw. war denen, mit denen ich gesprochen habe, ich hab ja nicht mit allen am Anfang drüber gesprochen, weil ich ja selbst noch keinen Plan hatte, nichts bekannt…

Ja, irgendwann, als ich mich mal durch den halben Konzern durchtelefoniert hatte, konnte man mir dann sagen, dass es netto ist…aber ich wusste es am Anfang nicht..und brutto oder netto macht halt roundabout 50% Unterschied bei einer Einmalzahlung von 3 Bruttomonatsgehältern…

Aber wie gesagt, diese Gespräche hab ich ja erst in der Intensität geführt, als ich wusste, dass ich aus dem Konzern raus will und all-in in mein Heart- & Soulbusiness.

 

Also zurück zu meiner inneren Stimme "Du nimmst einen Kredit auf." Also dann, alright, nehme ich mal einen Kredit auf.

Für mich war aber klar, dass ich hier keine Gründerkredite oder Business-Kredite oder ähnliches aufnehme, weil dann hätte ich Businessplan und Business-Case erstellen müssen und jegliche Verwendung rechtfertigen müssen.

Dazu hatte ich kein Bock und keine Zeit, weil ja, ich hab Stunden beim Daimler reduziert..aber die Themen haben sich nicht so schnell reduziert..ist ja irgendwie auch logisch..ich war ja dankbar, dass das überhaupt so schnell ging.. meine Themen.. also vor allem mein Projekt waren mir ja selbst wichtig…also wie gesagt das war ja nie ein Weg-von…Klar, gab’s natürlich auch Momente, wo ich kein Bock hatte..aber das ist ja menschlich und gehört halt auch dazu….aber alles in allem war ich zufrieden. Und parallel hatte ich ja mein Business und meine ganzen inneren Loslösungsprozesse zu managen…also Zeit opfern, um Businessplan zu erstellen..und Business-Case zu rechnen…und meine Verwendungszwecke der finanziellen Mittel zu rechtfertigen das hab ich nicht eingesehen.

 

Und jetzt musst du wissen: Ich bin Ex-Bankerin..Ich kannte das Thema Privatkredite. Mein Glück in der Zeit war, dass das Geld super billig war. Es war ja sogar so, dass die Banken, wenn sie zu viel Geld hatten und das Geld parken mussten, ja teilweise Strafzinsen bezahlen mussten. Also schlussendlich: Banken haben in der Zeit leichter Kredite vergeben.

 

Das heißt, das, was ich jetzt erzähle, kann sein, dass es heutzutage nicht mehr geht oder sich aufgrund der Zinssätze nicht wirklich lohnt.

Also: Aus meiner Bankzeit (2008-2010) kannte ich Privatkredite aus der Beratung in Höhe von so 5.000,-€, 10.000,-€, 15.000,-€ und 20.000,-€..aber die Summe, die ich bekommen habe, die kannte ich als Privatkredit nicht.

 

Und um ehrlich zu sein, ich hätte diese Summe auch niemals an Kredit „einfach so“ aufgenommen, wenn ich nicht im Unternehmernetzwerk BNI (unbezahlte Werbung) gewesen wäre.

Ich bin da von 2020 bis Mitte 2022 Mitglied gewesen. Durch BNI kam ich noch mehr in das unternehmerische Denken und Handeln rein und hab mir parallel ein wundervolles Netzwerk in jegliche Branchen aufgebaut.

Deshalb auch basierend auf dieser Erfahrung bei BNI: Das Umfeld in welchem wir uns befinden, in welchem sich dein Kind befindet, ist super wichtig.

 

Und durch BNI hab ich einen Finanzdienstleister kennengelernt..der hat mir im Sommer 21 erzählt, dass seine Frau, bevor sie bei ihrem damaligen Arbeitgeber gekündigt hat, einen Privatkredit aufgenommen hat…Daran hab ich mich Ende November 21 erinnert..Also hab ich ihn kontaktiert und gesagt: Du, ich soll wohl einen Kredit aufnehmen. Was brauchst du?" Er: „Gehaltsnachweise und Ausgaben“..Ich ihm alles geschickt und gesagt: „Schau halt mal, was ich an Kredit basierend auf meinem Gehalt bekomme.

Und ich hab dann 50.000,-€ bekommen für ca. 5%..was mega war. Ich hätte natürlich auch mehr bekommen, aber das mehr an Kreditvolumen wäre für mich nicht mehr in einem guten Verhältnis zum Zinssatz gewesen. Deshalb hab ich mich dann für 50.000,-€ entschieden. Und wie gesagt: Nie und nimmer hätte ich diese Höhe an Kredit aufgenommen, wenn ich nicht mich mit Unternehmern aus dem Handwerk, Heizungsbau oder Garten- & Landschaftsbau unterhalten hätte, für die im Endeffekt 50.000,-€ ein Witz sind und wir hier schon alleine aufgrund des Anlagevermögens von Millionen-Investitionen reden….

Anyway, innerhalb von einer Woche war das Geld Cash auf dem Konto. Nachdem ich mir für mich maximalen Handlungsspielraum geschaffen habe, habe ich dann im Dezember 21 die Gespräche im Konzern gestartet – mit der gesamten Führungsriege, Betriebsrat und HR. Um einfach mal die Rahmenbedingungen bezüglich Kündigung zu klären und auch meine Kündigungsfrist..aber auch so Punkte, was ich evtl. anpassen / ändern muss, weil als Konzern-Mitarbeiter hat man ja auch gewisse Benefits. Und parallel hatte ich auch die Hoffnung, dass man meine Rückzahlung mit der Abfindung verrechnen kann, weil vom Datum her wäre mein Abfindungsangebot noch gültig gewesen..klar, ich hab’s abgelehnt…aber probieren und drüber reden kostet ja nichts…im Gegenteil…dann hätte ich den Kredit einfach wieder in einer Summe getilgt…hätte mir 1% Strafzins gekostet…aber das wären 500,-€ gewesen also ein Witz….und bei einem Mal wird das in der Schufa auch nicht gleich negativ geratet…so wurde mir gesagt….

 

Und ja, als ich mich entschieden habe zu kündigen, einen Kredit aufzunehmen und auch noch mich ggf. rauszukaufen, jaaaa also die Stimmen bei Family und Friends waren alles andere als verständnisvoll…und selbst welche von BNI haben gesagt, dass man so einen Job nicht kündigt…und dann sich noch rauskaufen…

Und ja, natürlich: Ich hätte das noch 2 Jahre „Aussitzen“ können…also ausgesitzt hab ich nie was..ich hab da gearbeitet und einen richtig guten Job gemacht…also das hat mir selbst das Top-Management in den Gesprächen gespiegelt…so nach dem Motto: Menschlich verstehe ich Sie total..und ich würde Sie da auch echt unterstützen…aber als Chef wäre ich einfach blöd, Sie gehen zu lassen.“ Wir haben sogar mal kurz über Sabbatical geredet…dass ich gucken kann, wie es so läuft…aber ehrlich: Ich hab gespürt, dass das eben nicht all-in gewesen wäre…und das war nicht meine Wahrheit…

Weil weißt du, ich war ja irgendwann nicht mehr nur an dem Punkt, dass ich gekündigt hab, weil ich eine eigene Family will, sondern weil ich mal endlich wirklich geblickt habe, was ich kann und was ich jahrelang da gemacht habe.

Und dann hab ich mich einfach gefragt: „Ines, kannst du eigentlich Kids & Teens noch sagen, dass sie ihrem Herzen folgen sollen und du machst es selbst nicht mehr zu 100%? Ist das noch authentisches Coaching? => Nope. Und dann in Spiegel geguckt, „okay Ines, wenn du auf dem Sterbebett liegst, kannst du dir verzeihen, diesen Schritt nicht gegangen zu sein? => Nein. => Also dann weißt du, dass es hier nur einen Weg für dich gibt: Raus aus dem Konzern und all-in.

 

Aber klar, wir haben einfach offen alle über alle Optionen gesprochen und dann bin ich mit dem Wissen und der Klarheit über die Rahmenbedingungen in den Weihnachtsurlaub.

Am 01.01.22 hab ich zu Hause pro forma meine Kündigung geschrieben, um zu spüren, wie es sich anfühlt. Dann bin ich mit einer Freundin ins Musical Eiskönigin nach Hamburg. Im Hotel nachts kamen mir a) Impulse zur Abschiedsmail und b) Impulse zur Mail, was ich den Menschen schreibe, die mir wichtig waren und bei denen ich unbedingt wollte, dass sie von mir persönlich von der Kündigung erfahren und nicht über den Home-Office-Flurfunk.

Da wusste ich „alles klar". Und dann im Musical hab ich bei dem Lied „Lass jetzt los" geheult..also, da war eh alles klar.

Am 10.01.22 war mein erster Arbeitstag. An dem Tag dann Meeting mit meiner Chefin und unserem Chef und bei HR angefragt „an welche Adresse soll ich eigentlich die Kündigung schicken?...und am 11.01. hab ich die Kündigung abgegeben.

 

Ja, und das war jetzt meine Kündigungsgeschichte im Detail.

Das war für mich eine Journey des mich selbst Überkommens, mich zu halten, nicht in ein Loch abzurutschen, des mir selbst zu sagen: „Jetzt bekomm deinen Arsch hoch“,  des Grenzensprengens und dem einfach nur mir selbst zu folgen…mit Blick auf meine Ziele & Träume und gleichzeitig genau das in jedem Moment zu tun, was jetzt gerade wichtig ist, egal wer was sagt.

 

Und gleichzeitig durfte ich durch diese Reise einfach erkennen, dass ich meine eigene Sicherheit bin…weil ehrlich: Was soll denn passieren mit einer Bankausbildung, drei akademischen Abschlüssen, Firmen wie Porsche und Daimler bzw. Mercedes-Benz im Lebenslauf, sehr guten Arbeitszeugnissen, acht Coaching-Ausbildungen, der Tatsache, dass die Firma mich behalten wollte und ich nebenher dieses grandiose Business aufgebaut habe, was wirklich die Zukunft gestaltet…und meiner ganzen Lebenserfahrung? Gar nichts. Aber genau das durfte ich durch all das erkennen.

 

Wenn du auch willst, dass dein Kind einfach seinem Herzen folgt, dann schau dir gern meine Coaching-Angebote an. Du findest alle Details auf der Website, wie ihr mit mir gemeinsam zusammenarbeiten könnt. Und wenn du mit mir über die individuelle Situation quatschen willst, dann sichere dir gern dein kostenloses Beratungsgespräch. Ich freue mich darauf, dich /euch kennenzulernen.

Weil eins will ich auch noch zum Abschluss sagen: Dieses Leben ist immer eine Reise des an sich Glaubens, des sich selbst bewusst zu sein, des sich selbst noch besser zu kennen..und ehrlich: Je früher dein Kind an sich glaubt zum Beispiel, dass alles, was es anfasst, sowieso erfolgreich wird, dann hat es so krasse inneren Prozesse wie ich sicherlich nicht…bzw. kann das noch schneller und leichter switchen als ich. Und genau das ist mein „Warum“…mein Warum, weshalb ich diese Journey raus aus dem Konzern gegangen bin, um es so vielen Kids & Teens und somit auch Familien zu erleichtern, ihr absolutes Traumleben in jedem Lebensbereich zu leben – glücklich, erfüllt und erfolgreich.

 

In diesem Sinne: Auf das Traumleben von jedem einzelnen von uns.

Alles Liebe, deine

von Ines Banghard 22. März 2025
Wie ist die Planetenkonstellation? Was sagt mein Human Design? Welche Chakras muss ich noch in Balance bringen? Was sagt mein Seelenplan? Was bedeutet eigentlich Erlaubnis, Empfangen und Loslassen? Was bedeutet „wir sind Fülle“? Und was bedeutet „divine timing“? Fragen über Fragen...Fragen, die ich mir gestellt habe. Fragen, die mich wütend gemacht haben. Fragen, die mich gelähmt haben. Ich liiiebe die Coaching-Branche, ich liiebe spirituelle Konzepte, ich liiiebe Retreats und noch viel mehr. Gleichzeitig können sie uns auch ablenken und lähmen. I know it. Ich bin selbst in diese Falle kurz mal getappt. Dass dir und deinem Kind nicht passiert, schenke ich dir hier die Abkürzung. Und natürlich klären wir auch das 1x1 der Coaching-Begriffe, wie zum Beispiel: Sich die Erlaubnis geben, Empfangen, Loslassen, wir sind Fülle und divine timing. Schnapp dir dein Lieblingsgetränk und enjoy. :-) Alles Liebe, deine Ines
von Ines Banghard 8. März 2025
„Was esse ich? Was hab ich heute schon gegessen? Was mach ich heute noch? Hab ich heute noch Zeit für Sport? Oh, ich bin da und da eingeladen, dann muss ich davor noch Sport machen, um die kcal vorzuverbrennen oder doch lieber danach, dass ich sie nachverbrenne und dann mit einem leereren Bauch schlafen gehe und dann der Nachbrenneffekt über Nacht krasser ist?“ All das sind Fragen, die ich mir früher gestellt habe. Und genau deshalb sprechen wir heute über meine Essstörung von damals und meine damit verbundene Sportsucht, die sich aufgrund meiner Essstörung entwickelt hat…und ich werde auch ein bisschen über binge-eating und emotionales Essen sprechen. Du erfährst hier einiges über meinen Weg und wie ich es geschafft habe, wieder zu einem normalen Essverhalten zurückzufinden: Ich esse und trinke heute alles, ich tracke nichts mehr und hab nicht mal eine Ahnung, wie viel ich wiege, weil ich mich nicht mehr wiege. Zudem liebe ich es, wieder Sport zu machen und mache auch nur den Sport, der mir Spaß und guttut
von Ines Banghard 22. Februar 2025
Vor kurzem war ich in einem Interview eingeladen und da ging es um Selbstbewusstsein in Bezug auf Schule…und ein paar Impulse, die ich in dem Interview geteilt habe, möchte ich heute auch mit dir teilen. Wenn du mich aber schon länger kennst, weißt du, dass ich nicht nur im Lebensbereich Schule coache, weil für mich Traumleben leben bedeutet, dass dein Kind in jedem Lebensbereich sein Traumleben lebt und zwar glücklich, erfüllt und erfolgreich. Daher gehen wir in dieser Podcastfolge natürlich über das Thema Schule hinaus. Zunächst erkläre ich dir, wie ich Selbstbewusstsein definiere. Dann reden wir darüber, wie sich ein starkes Selbstbewusstsein auf's gesamte Leben auswirkt und zu guter letzt gebe ich dir noch Tipps, wie du dein Kind weiter unterstützen kannst, sich selbst bewusster zu sein und zu werden. Weil eins vorweg: Selbstbewusstsein ist ein Lifestyle. Es ist eine andere Art zu leben und diese persönliche Entwicklung hört nie auf. Du siehst: Wir haben in dieser Folge einiges gemeinsam vor. ;-)
von Ines Banghard 8. Februar 2025
„Ines, hast du zufällig ein Tipp, wie man sich nicht so komisch allein fühlt? Ich hab öfter in Ruhemomenten das Gefühl ich verpasse was oder, dass ich wenig Freunde hab und so… Und falls dir noch was einfällt, dass ich „loslassen“ kann oder so sag Bescheid.. ich komm in alte Muster rein, weil ich schon oft Angst hatte allein zu sein.“ Genau diese Frage aus der Community beantworte ich heute bzw. gebe meine Tipps dazu.
von Ines Banghard 25. Januar 2025
Genau diese Fragen beantworte ich dir heute. Ich erzähle dir, was meine Beweggründe waren, dass ich nach meinem allgemeinbildenden Abitur zunächst eine Berufsausbildung gemacht habe. Dann klären wir die Fragen: Warum Bank? Warum habe ich danach noch studiert und warum dann BWL und warum an einer Hochschule und nicht an einer Universität? Weiter geht es: Warum habe ich dann noch den Master gemacht und warum habe ich dual studiert? Warum dann an der Steinbeis? Und wie kam es zur Businessgründung und zur Kündigung nach fast acht Jahren Festanstellung beim Daimler? Diese Folge schenkt dir ganz viele Insights in meine persönlichen Beweggründe und Entscheidungen von damals. Möge diese Folge dir auch für deinen Weg und den deines Kindes eine Inspiration sein. Alles Liebe, deine Ines
von Ines Banghard 11. Januar 2025
„Ines, wie wurdest du Jahrgangsbeste? Was war dein Geheimnis?“ Diese Frage kam von meiner Mentee…kurz dazu: ich bin seit diesem Wintersemester ehrenamtlich Mentorin an der Hochschule Pforzheim…also dort, wo ich meinen Bachelor in BWL mit Schwerpunkt Markt- & Kommunikationsforschung gemacht habe und als Jahrgangsbeste abgeschlossen habe. Und als ich ihr dann meine Geschichte erzählt habe und, wenn ich Kids & Teens von meiner Schulzeit und erzähle..und dann eben auch, wie ich gefühlt alles gedreht habe, dann kommen so Aussagen zustande wie bei ihr „wow, jetzt bin ich wieder voll motiviert“…. Und genau deshalb möchte ich heute meine Tipps mit dir teilen, wie ich es geschafft habe, von versetzungsgefährdet zur Jahrgangsbesten zu werden…. Du findest hier ein 16-Punkte-Plan. Punkte 1-10 von damals und Punkte 11-16 angereichert mit meiner heutigen Expertise und was ich anders machen würde.
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„Ines, das ist ja schön und gut, dass du das sagst, aber das Leben ist nun mal nicht immer magisch und wunderbar.“ Doch ist es. Du entscheidest es. Und versteh‘ mich nicht falsch: Ich weiß sehr wohl, wie sich Schmerz anfühlt. Ich habe mir oft genug selbst stundenlang die Augen ausgeheult, bin am Boden gelegen und hatte keine Kraft mehr weiterzumachen und hab mich manchmal gefragt: „Wie um Gottes Willen und woher hatte ich die Kraft weiterzumachen?“ Auch ich hatte Momente, da sah meine Realität ganz ganz anders aus, als das, was ich wirklich wollte. Also was tun?
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Die größte Limitierung und die größte Komfortzone sind unsere täglichen Gedanken, die wir denken. Verändert dein Kind alleine nur, wie es über sich denkt, erlebt es Wunder und Magie. Und genau deshalb sprechen wir heute darüber, wie dein Kind seine Gedanken immer mehr weitet, dass auch für dein Kind alles möglich ist..und zwar nicht erst in 1,2 oder 3 Jahren, sondern hier jetzt und heute. So, dass dein Kind sein absolutes Traumleben in jedem Lebensbereich lebt….deshalb bist du ja schließlich hier.
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In diesem Beitrag geht es nicht um Mobbing / toxisch / narzisstische Freundschaften. Hier gibt es bereits Beiträge dazu (41 und 28). In diesem Beitrag geht es darum, wie dein Kind noch mehr erkennt, in welchen Bereichen es sich vielleicht selbst noch mit seinen Gedanken zum Opfer macht und wie du dein Kind unterstützen kannst, dass dein Kind immer mehr erkennt, dass es der Schöpfer ist und alles aus ihm heraus entsteht und es somit auch alles jetzt, hier und heute sofort verändern kann.
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