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Wie stärke ich das Selbstbewusstsein meines Kindes?

Ines Banghard • 16. April 2021

Wie stärke ich das Selbstbewusstsein meines Kindes?

Hallo und herzlich willkommen zurück,

ich habe mir aufgrund der ganzen privaten Nachrichten, die mich zu meinen letzten Blogartikeln erreicht haben, überlegt, dass ich wir uns nun in den nächsten 10 Einträgen nur um das Selbstbewusstsein deines Kindes kümmern. Ich werde dir hilfreiche Tipps und Methoden an die Hand geben, wie du dein Kind unterstützen kannst, dass es mehr Selbstbewusstsein für sich entwickelt.

Ich habe hierfür das Selbstbewusstseins-Puzzle entwickelt. Basierend auf meiner eigenen Entwicklung und im Rahmen meiner 1 zu 1 Coachings habe ich festgestellt, dass es wesentliche Faktoren gibt, die das Selbstbewusstsein sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können.

Ich werde dir in diesem Blogbeitrag das Selbstbewusstseins-Puzzle inkl. seiner einzelnen Bestandteile vorstellen. Bevor ich dies mache, lass uns aber zuerst mal schauen, was der Begriff Selbstbewusstsein überhaupt bedeutet?

Was bedeutet Selbstbewusstsein?

Schauen wir uns dazu einfach mal das Wort „Selbstbewusstsein“ an sich an. Wenn wir das tun, erkennen wir schnell, dass das Wort „Selbstbewusstsein“ zwei Bedeutungen hat. Die erste Bedeutung beschreibt eine Person, die selbstbewusst auftritt. Die Person ist also schwer zu verunsichern, unabhängig und erfolgreich. Die zweite Bedeutung steckt bereits in dem Wort. Nämlich die beiden Wörter „selbst“ und „bewusst sein“.
Und wie du erkennen kannst, beeinflussen sich die beiden Bedeutungen. Das heißt, damit du oder dein Kind selbst bewusst ist, musst du bzw. Dein Kind sich selbst bewusst werden. Es heißt, dass dein Kind sich selbst kennt - also seinen Körper, seine Stärken und Schwächen, seine Talente, Fähigkeiten, seine Träume, Wünsche, Bedürfnisse Ziele und Visionen.

Für dein Kind ist es aber nicht damit getan, dass es seinen Körper und seine Stärken und Schwächen kennt. Das wichtigste und manchmal auch schwierigste ist, dass dein Kind sich selbst mit all seinen Ecken und Kanten annimmt. Und auch du solltest dein Bestes geben Dein Kind so anzunehmen, wie es ist - und das kann ganz schön schwer sein. Mir fällt das nicht immer so leicht, mich selbst anzunehmen, wie ich bin und meiner Mutter ist das sicher manchmal auch überhaupt nicht leicht gefallen.

Wichtig ist auch, dass dein Kind selbst die Erfahrungen macht und dann selbst entscheidet, was für es gut ist und was nicht. Du kannst diesen Weg deinem Kind nicht abnehmen. Aber Du kannst dein Kind auf diesem Weg bestmöglich begleiten und ihm zeigen, wie es einfacher geht

Es ist daher mein Herzenswunsch dir und deinem Kind dabei helfen wie dein Kind es schafft sein Leben zu genießen und ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Daher werde ich dir in den nächsten Blogbeiträgen Tipps zeigen, wie Du mit deinem Kind zusammen daran arbeiten kannst, sein Selbstbewusstsein zu stärken. Wir werden auch schauen, wie dein Kind seine bereits bestehenden Eigenschaften einsetzen kann, um erfolgreich zu werden. Falls dein Kind seine Stärken, Bedürfnisse, Ziele und Träume noch nicht kennt, dann werde ich euch Tipps und Tricks an die Hand geben diese kennenzulernen. Mein Tipp: Wenn dein Kind schon älter ist, dann lass es die Übungen alleine für sich machen – gerne kannst Du dabei unterstützen. Eine schöne Option ist, dass ihr zum Beispiel auch jeder für sich die Aufgaben macht und dann euch gemeinsam darüber austauscht. Das hat auf der einen Seite den Vorteil, dass ihr regelmäßige Austauschgespräche habt und wisst, wie es jeweils dem anderen geht. Auf der anderen Seite erkennt auch dein Kind, dass Mama und Papa auch ihre eigenen Themen haben und deshalb vielleicht manchmal so reagieren, wie sie reagieren.

Welche Faktoren beeinflussen das Selbstbewusstsein Deines Kindes? 

Selbstbewusstsein setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Wie bereits erwähnt habe ich basierend auf meiner langjährigen Erfahrung das Selbstbewusstseins-Puzzle entwickelt. Ich werde in den kommenden Blogbeiträgen jeden einzelnen Faktor mit dir gemeinsam durchgehen. Heute möchte ich Dir zunächst einen Überblick über die einzelnen Bestandteile geben.

Das Selbstbewusstseins-Puzzle:

  1. Puzzleteil: Glaube an Dich selbst – Dein Kind soll also das Selbstvertrauen in sich und seine Stärken haben. Hierfür ist es auch wichtig, dass es weiß, was seine Talente, Fähigkeiten und Stärken sind, denn dadurch erreicht es viel einfacher seine Ziele und glaubt an sich und sein Können.

  2. Puzzleteil: Hab Ziele und Träume: Nur, wenn Dein Kind Träume und Ziele hat, weiß es wohin es im Leben möchte. Ziele und Träume sind die Basis für den Erfolg Deines Kindes.

  3. Puzzleteil heißt, verlasse deine Komfortzone und ändere was dich stört. Die Komfortzone bezeichnet den Bereich an Dingen, die dein Kind gut kann. Außerhalb der Komfortzone liegen Dinge, die dein Kind noch nicht kann. Immer wenn Dein Kind seine Komfortzone erweitert, stärkt es auch sein Selbstbewusstsein. Dein Kind erweitert also seine Komfortzone mit jeder neuen Erfahrung. Und wie du weißt, macht dein Kind in der Kindheit und Pubertät ziemlich viele Erfahrungen. Und das ist auch enorm wichtig, nur dann weiß dein Kind wer es ist und wer es sein will

  4. Puzzleteil: Hab Spaß und lache: Genieße die Zeit. Dein Kind macht viele Erfahrungen zum ersten Mal und es soll diese Dinge machen und Spaß daran haben. Ein weiteres tolles Tool ist das Lachen – lachen sorgt für eine tolle Ausstrahlung. Außerdem hat Lächeln noch einen tollen Effekt. Probiere auch gerne selbst das nächste Mal, wenn du schlecht drauf bist, zu lächeln. Dein Gehirn wird Glückshormone ausschütten und du wirst dich wohler fühlen.

  5. Puzzleteil: Achte auf deine Körperhaltung: Dein Kind kann allein durch seine Körperhaltung seine Ausstrahlung und seine Anziehung und somit sein Selbstbewusstsein positiv verändern.

  6. Puzzleteil: Liebe deinen Körper: Dein Kind strahlt aus, ob es seinen Körper liebt oder nicht liebt. Wenn dein Kind sich liebt, lieben es die anderen automatisch. Und wenn dein Kind sich selber liebt, dann beschäftigt es sich nicht mehr mit dem, was es hat oder nicht hat, es muss sich nicht mehr inszenieren, sondern dein Kind ist es selbst und es ist einzigartig und das ist gut so. Dein Kind hat somit Energie, über andere Dinge z.B. seinen Erfolg und sein Leben nachzudenken.

  7. Puzzleteil: Ernähre deinen Körper. Nur ein gesunder und fitter Körper erlaubt es deinem Kind sich voller Energie auf seinen Erfolg und dein Leben zu konzentrieren.   

  8. Puzzleteil: Freue dich über Fehler und Probleme. Diese sind die Basis, dass dein Kind an und mit seinen Aufgaben wächst. Wichtig ist nur, dass dein Kind aus Fehlern lernt und diese nur einmal macht.

  9. Puzzleteil: Hab ein stabiles Umfeld. Das Umfeld deines Kindes bist Du, eure Familie, Freunde oder andere Personen, die deinem Kind am Herz liegen. Du wirst später sehen, warum ein stabiles Umfeld enorm wichtig für dein Kind ist.

  10. Puzzleteil: Gib Dir Zeit und komm ins TUN. Es ist notwendig, dass dein Kind und auch du den Druck rausnimmt. Du kannst nicht erwarten, dass dein Kind von heute auf morgen sein Selbstbewusstsein aufbaut und stärkt. Vielleicht denkst du jetzt auch, ja mein Kind ist schon ziemlich selbstbewusst vor allem in manchen Situationen. Prima, aber es geht mir nicht um Selbstbewusstsein in Situationen. Ich will deinem Kind dabei helfen, dass es immer selbstbewusst ist unabhängig davon, was bei ihm in der Außenwelt passiert.
Du siehst, das ist ein langer Prozess, aber stell dir mal vor dein Kind fängt jetzt damit an und nicht erst mit z.B. Mitte 20 dann ist es den anderen meilenweit voraus und kann auf seinen jetzigen Erfahrungen aufbauen.
Dein Kind ist einzigartig. Du hast ihm mit seiner Geburt das Leben geschenkt. Und da ein Baby leider ohne Gebrauchsanweisung zur Welt kommt, ist es an dir dein Bestes zu geben. Und ich bin mir sicher, dass du zu jedem Zeitpunkt dein Bestes gibst, sonst würdest du nicht meinen Blog lesen. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist es aber auch die Aufgabe deines Kindes, was es aus seinem Leben macht, wir können unterstützend zur Seite stehen.

So das war es jetzt heute von mir. In der nächsten Woche werden wir uns gemeinsam das erste Puzzleteil anschauen.
Falls du noch weitere Infos über dieses Thema haben möchtest oder Fragen hast, dann kontaktiere mich sehr gerne.

Viele Grüße und bis bald, 
Deine
von Ines Banghard 22. März 2025
Wie ist die Planetenkonstellation? Was sagt mein Human Design? Welche Chakras muss ich noch in Balance bringen? Was sagt mein Seelenplan? Was bedeutet eigentlich Erlaubnis, Empfangen und Loslassen? Was bedeutet „wir sind Fülle“? Und was bedeutet „divine timing“? Fragen über Fragen...Fragen, die ich mir gestellt habe. Fragen, die mich wütend gemacht haben. Fragen, die mich gelähmt haben. Ich liiiebe die Coaching-Branche, ich liiebe spirituelle Konzepte, ich liiiebe Retreats und noch viel mehr. Gleichzeitig können sie uns auch ablenken und lähmen. I know it. Ich bin selbst in diese Falle kurz mal getappt. Dass dir und deinem Kind nicht passiert, schenke ich dir hier die Abkürzung. Und natürlich klären wir auch das 1x1 der Coaching-Begriffe, wie zum Beispiel: Sich die Erlaubnis geben, Empfangen, Loslassen, wir sind Fülle und divine timing. Schnapp dir dein Lieblingsgetränk und enjoy. :-) Alles Liebe, deine Ines
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„Was esse ich? Was hab ich heute schon gegessen? Was mach ich heute noch? Hab ich heute noch Zeit für Sport? Oh, ich bin da und da eingeladen, dann muss ich davor noch Sport machen, um die kcal vorzuverbrennen oder doch lieber danach, dass ich sie nachverbrenne und dann mit einem leereren Bauch schlafen gehe und dann der Nachbrenneffekt über Nacht krasser ist?“ All das sind Fragen, die ich mir früher gestellt habe. Und genau deshalb sprechen wir heute über meine Essstörung von damals und meine damit verbundene Sportsucht, die sich aufgrund meiner Essstörung entwickelt hat…und ich werde auch ein bisschen über binge-eating und emotionales Essen sprechen. Du erfährst hier einiges über meinen Weg und wie ich es geschafft habe, wieder zu einem normalen Essverhalten zurückzufinden: Ich esse und trinke heute alles, ich tracke nichts mehr und hab nicht mal eine Ahnung, wie viel ich wiege, weil ich mich nicht mehr wiege. Zudem liebe ich es, wieder Sport zu machen und mache auch nur den Sport, der mir Spaß und guttut
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Vor kurzem war ich in einem Interview eingeladen und da ging es um Selbstbewusstsein in Bezug auf Schule…und ein paar Impulse, die ich in dem Interview geteilt habe, möchte ich heute auch mit dir teilen. Wenn du mich aber schon länger kennst, weißt du, dass ich nicht nur im Lebensbereich Schule coache, weil für mich Traumleben leben bedeutet, dass dein Kind in jedem Lebensbereich sein Traumleben lebt und zwar glücklich, erfüllt und erfolgreich. Daher gehen wir in dieser Podcastfolge natürlich über das Thema Schule hinaus. Zunächst erkläre ich dir, wie ich Selbstbewusstsein definiere. Dann reden wir darüber, wie sich ein starkes Selbstbewusstsein auf's gesamte Leben auswirkt und zu guter letzt gebe ich dir noch Tipps, wie du dein Kind weiter unterstützen kannst, sich selbst bewusster zu sein und zu werden. Weil eins vorweg: Selbstbewusstsein ist ein Lifestyle. Es ist eine andere Art zu leben und diese persönliche Entwicklung hört nie auf. Du siehst: Wir haben in dieser Folge einiges gemeinsam vor. ;-)
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„Ines, hast du zufällig ein Tipp, wie man sich nicht so komisch allein fühlt? Ich hab öfter in Ruhemomenten das Gefühl ich verpasse was oder, dass ich wenig Freunde hab und so… Und falls dir noch was einfällt, dass ich „loslassen“ kann oder so sag Bescheid.. ich komm in alte Muster rein, weil ich schon oft Angst hatte allein zu sein.“ Genau diese Frage aus der Community beantworte ich heute bzw. gebe meine Tipps dazu.
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Genau diese Fragen beantworte ich dir heute. Ich erzähle dir, was meine Beweggründe waren, dass ich nach meinem allgemeinbildenden Abitur zunächst eine Berufsausbildung gemacht habe. Dann klären wir die Fragen: Warum Bank? Warum habe ich danach noch studiert und warum dann BWL und warum an einer Hochschule und nicht an einer Universität? Weiter geht es: Warum habe ich dann noch den Master gemacht und warum habe ich dual studiert? Warum dann an der Steinbeis? Und wie kam es zur Businessgründung und zur Kündigung nach fast acht Jahren Festanstellung beim Daimler? Diese Folge schenkt dir ganz viele Insights in meine persönlichen Beweggründe und Entscheidungen von damals. Möge diese Folge dir auch für deinen Weg und den deines Kindes eine Inspiration sein. Alles Liebe, deine Ines
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